Marienhospital Niels-Stensen-Kliniken Osnabrück GmbH

Nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit Teilnahmeverfahren (gem. RPW 2013) und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren zur Restrukturierung des Marienhospitals Osnabrück

Gegenstand des Verfahrens ist ein interdisziplinärer Realisierungswettbewerb (für alle erforderlichen Planungs- und Ingenieurleistungen mit ggfs. Objektplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung) die Neustrukturierung und der Ausbau des Marienhospitals in Osnabrück.

Im Realisierungswettbewerb ist ein Masterplan für die langfristige Entwicklung des Klinikstandortes zu konzipieren und eine vorentwurfsähnliche Planung für die erste Baustufe zu erarbeiten, unter Berücksichtigung des dieser Auslobung beigefügten Zukunfts-und Betriebskonzeptes und des Medizinischen Konzeptes, für die Neustrukturierung und Entwicklung sowie bauliche Erweiterung des Klinikareals mit Darstellung des gesamten Neuordnungsprozesses in möglichen Bauabschnitten. Der Ablaufplan muss berücksichtigen, dass die Maßnahmen im laufenden Klinikbetrieb erfolgen. Für die Neustrukturierung ist es lt. vorliegender Schwachstellenanalyse notwendig die vorhandenen Bestandsimmobilien um einen Neubaukörper mit einer Nutzfläche von rund 8.000 m2 zu erweitern, dazu ist ein geeigneter Standort innerhalb des Klinikareals zu definieren.

Der Kostenrahmen für die Bau- und Umstrukturierungsmaßnahme ist mit 50 Mio. € brutto gemäß KFA 1-6 für die Kostengruppen 300-500 und 700 für einen ersten Bauabschnitt als Obergrenze verbindlich festgelegt.
Das Verfahren wird als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren durchgeführt. Die Auslobung erfolgt gemäß RPW 2013.

Der Wettbewerb ist bei der Architektenkammer Niedersachsen unter der Reg.-Nr. 215-32-18/13 registriert.